Espresso

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«Espresso» informiert kritisch, kontrovers und hintergründig, aber auch tagesaktuell und unterhaltend über alle Themen, die KonsumentInnen beschäftigen oder betreffen. Komplexe Zusammenhänge und Fakten sind verständlich, publikumsnah und pfiffig aufbereitet. «Espresso» deckt auf, setzt Fakten in Relationen, misst (Werbe-) Versprechungen der Anbieter an der Realität und vergleicht Produkte oder Dienstleistungen. «Espresso» hinterfragt Anliegen und Aussagen von Wirtschaft, Behörden oder Berufsverbänden genauso wie jene von Konsumentenorganisationen.
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Episode's summary

In dieser Folge von SRF Espresso werden zwei aktuelle Konsumententhemen behandelt. Zuerst geht es um die Fluggesellschaft EasyJet, die ein Versprechen zur Kostenübernahme bei Flugannullierungen nicht unmittelbar einhält, was ein Ehepaar aus Bern betrifft. Nach einer anfänglichen Ablehnung der Erstattung für eine alternative Heimreise gab es letztlich eine Entschuldigung und eine Zahlung aus Kulanz. Im zweiten Teil wird die Schwierigkeit thematisiert, Handy- oder Internetabos bei Telekom-Anbietern wie Sunrise zu kündigen. Es wird berichtet, dass schriftliche Kündigungen bei Sunrise erschwert werden sollen, was derzeit Gegenstand eines Rechtsstreits ist. Der Konsumentenschutz führt dazu eine Umfrage durch, um die Erfahrungen der Kunden mit den mühsamen Kündigungsprozessen via Chat oder Telefon zu dokumentieren.

Chapters

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Highlights

Wenn EasyJet einen Flug annulliere und sie einem keinen Flug innerhalb von 24 Stunden anbieten können, «Hast du die Möglichkeit, zu einer anderen Fluggesellschaft zu wechseln, einen Zug oder einen Bus zu nehmen oder ein Auto zu mieten, um deine Reise innerhalb dieser Zeit abzuschliessen?» Tröste übernahm ich in dem Fall «Easyjet».

00:01:56 · Jörg Scheideggen beschreibt die Richtlinien von EasyJet, auf deren Basis er die Entscheidung für eine alternative Heimreise traf.

EasyJet schreibt, sie haben sich bei Scheideggers entschuldigt und sie zahlen nicht nur die Kosten für den Nachzug, sondern noch beiden je 50 Franken aus Kulanz.

00:04:00 · Das Happy End der Geschichte über das betroffene Ehepaar.

Die Telekom-Anbieter haben in den letzten Jahren immer wieder an den Regeln geschraubelt, wie wir unsere Abos können.

00:05:12 · Einleitung zum Thema der erschwerten Kündigungsprozesse bei Mobilfunkanbietern.

Dort ist schriftlich Kunde ja schon seit Jahren gar nicht mehr möglich. Du musst es per Chat oder Telefon machen.

00:05:29 · Bezugnahme auf die spezifische Situation beim Anbieter Sunrise.

Episodes

2807-

Easyjet – Ärger nach annulliertem Flug

In dieser Folge von SRF Espresso werden zwei aktuelle Konsumententhemen behandelt. Zuerst geht es um die Fluggesellschaft EasyJet, die ein Versprechen zur Kostenübernahme bei Flugannullierungen nicht unmittelbar einhält, was ein Ehepaar aus Bern betrifft. Nach einer anfänglichen Ablehnung der Erstattung für eine alternative Heimreise gab es letztlich eine Entschuldigung und eine Zahlung aus Kulanz. Im zweiten Teil wird die Schwierigkeit thematisiert, Handy- oder Internetabos bei Telekom-Anbietern wie Sunrise zu kündigen. Es wird berichtet, dass schriftliche Kündigungen bei Sunrise erschwert werden sollen, was derzeit Gegenstand eines Rechtsstreits ist. Der Konsumentenschutz führt dazu eine Umfrage durch, um die Erfahrungen der Kunden mit den mühsamen Kündigungsprozessen via Chat oder Telefon zu dokumentieren.

23 Oct 2026
2806-

Interdiscount liefert Laptop ohne Ladegerät – ein Fehler?

In dieser Episode von SRF Espresso werden zwei verschiedene Konsumenten- und Arbeitsrechtsthemen behandelt. Zuerst geht es um einen Fall von Interdiscount, bei dem ein Laptop ohne Netzteil geliefert wurde, obwohl dies online nicht deklariert war. Der Bericht beleuchtet zudem die neuen EU-Vorschriften zur Reduzierung von Elektroschrott durch den USB-C-Standard und die Pflicht zur klaren Kennzeichnung von Zubehör. Im zweiten Teil klärt die Rechtsexpertin Gabriela Baumgartner die rechtliche Lage rund um Kaffeepausen am Arbeitsplatz, das Weisungsrecht der Arbeitgeber sowie die gesetzlichen Pausenzeiten nach dem Arbeitsgesetz.

22 Oct 2026
2805-

Wenn Unverheiratete für den Abfall mehr bezahlen als Verheiratete

Diese Episode von SRF Espresso behandelt zwei unterschiedliche Themenbereiche: die Ungleichbehandlung von Paaren bei Abfallgebühren und die Problematik hochverarbeiteter Lebensmittel. Zuerst wird der Fall eines unverheirateten Paares aus dem Kanton Luzern beleuchtet, das aufgrund des fehlenden Trauscheins im Vergleich zu Ehepaaren doppelte Abfallgrundgebühren zahlen muss. Der Beitrag untersucht verschiedene Modelle der Gebührenerhebung in Schweizer Gemeinden und die administrativen Hintergründe dieser Differenzierung. Im zweiten Teil der Sendung steht die Ernährungswissenschaft im Fokus. Es wird erläutert, wie die NOVA-Klassifikation hochverarbeitete Lebensmittel identifiziert und welche gesundheitlichen Risiken durch Zusatzstoffe bestehen können. Die Diskussion thematisiert zudem den Konflikt zwischen dem Wunsch nach strengerer Regulierung und der Position der Lebensmittelindustrie, die auf persönliche Freiheit und Freiwilligkeit setzt.

21 Oct 2026
2804-

Galaxus verschickt 1400 verjährte Rechnungen

In dieser Episode des Konsumentenmagazins Espresso geht es um zwei aktuelle Themen aus dem Alltag. Zuerst wird ein Fall von Galaxus behandelt, bei dem aufgrund eines Systemfehlers tausende Rechnungen für Jahre alte Bestellungen nachträglich verschickt wurden und die Frage der Verjährungsfrist im Raum steht. Im zweiten Teil des Programms präsentiert das Kassensturz-Team die Ergebnisse einer grossen Publikumsdegustation zu Orangensäften. Es wird untersucht, ob teurere Säfte aus dem Kühlregal tatsächlich besser schmecken als ungekühlte Varianten und welche Unterschiede es zwischen Konzentrat und Direktsaft gibt sowie wie hoch der tatsächliche Zuckergehalt in diesen Getränken ist.

20 Oct 2026
2803-

100 Franken fürs Wenden: Private Parkplatz-Wächter in der Kritik

In dieser Episode von SRF Espresso werden zwei kontroverse Themen behandelt: die Praxis privater Parkplatzüberwacher und die Regeln für das Znüni in der Schule. Zuerst wird über hohe Umtriebsentschädigungen berichtet, die Firmen wie ParcoSecure oder Unisecure verlangen, selbst wenn Parkgebühren korrekt bezahlt wurden oder nur kurzzeitig auf einem Gelände gewendet wurde. Ein TCS-Jurist erläutert hierzu die rechtliche Lage und die Verhältnismässigkeit solcher Gebühren. Anschliessend geht es um die Frage, wie viel Freiheit Eltern beim Znüni für ihre Kinder haben. Basierend auf Anfragen in verschiedenen Kantonen wird geklärt, dass zwar gesundheitliche Empfehlungen existieren, aber keine rechtlichen Vorschriften für das persönliche Pausenbrot gelten – solange es nicht um Verpflegung für die gesamte Klasse geht.

19 Oct 2026